Muttermal

Muttermale (Nävi) sind die häufigsten Fehlbildungen der Haut. Man versteht darunter eine vermehrte Ansammlung von Pigmentzellen, die sich in der Farbe deutlich von der umgebenden Haut unterscheiden. Etwa jedes hundertste Baby kommt bereits mit einem Muttermal zur Welt, die anderen Male entwickeln sich meist von der Pubertät an.

Bei Muttermalen handelt es sich um gutartige Wucherungen bestimmter Hautzellen. Sie können verschiedene Größen, Formen sowie Farben haben und am ganzen Körper entstehen. Muttermale sind an sich gutartig, doch aus einigen Muttermalen kann sich Hautkrebs entwickeln.

Behandlung

Hat man besonders viele Muttermale oder meint, ein verdächtiges Muttermal entdeckt zu haben, sollte man nicht zögern, seine Dermatologin aufzusuchen. Denn wird Hautkrebs in einem frühen Stadium erkannt, betragen die Heilungschancen nahezu 100 Prozent. Daneben sollte man auch eine Dermatologin aufsuchen, wenn man ein Muttermal aufgekratzt hat, wenn ein Muttermal juckt oder schmerzt und wenn ein Muttermal entzündet ist, nässt oder blutet. Es ist auch wichtig, in der Familie zu fragen, ob es Fälle von Hautkrebs (Melanom) gibt.